A Travellerspoint blog

Tag 23

Heimkehr

Gut geschlafen? Wir hatten ja fast 14 Stunden Zeit dafür. Wir hatten uns die letzte Sitzreihe im Flugzeug reservieren lassen. Da gibt es nur mehr zwei Sitze nebeneinander und die Küche und das Klo sind nicht weit. Nach dem Frühstück brach die allgemeine Hektik aus. Jeder wollte noch auf die Toilette bevor wir um 8:15 Uhr in Paris landen würden.

Wir konnten uns mit der Aussteigen Zeit lassen, denn unser Flug nach München würde Frankreich erst um 13:05 Uhr verlassen. Die Zeit bis dahin haben wir uns dann mit Spaziergängen durch den Dutyfree Shop totgeschlagen. Nach 1,5 Stunden Flug konnten wir dann sicher im München landen. Von dort aus hatten wir einen späteren Zug nach Klagenfurt gebucht, damit wir uns nicht so eilen mussten. Um 22:43 Uhr erreichten wir Klagenfurt, wo wir schon freudig erwartet wurden.

Posted by fegoeskaphorn 16:46 Archived in Austria

Tag 22

Rückflug

Da unser Flug erst um 14:25 Uhr Santiago verlassen würde, konnten wir etwas länger schlafen, gemütlich frühstücken und sogar noch Schwimmen gehen. Der Hotelbus brachte uns wieder zum nur wenige Kilometer entfernten Flughafen. Wir checkten ein und ließen die Sicherheitskontrollen über uns ergehen.

Nonstop ging der Flug dann nach Paris.

Posted by fegoeskaphorn 16:45 Archived in Chile

Tag 21

San Antonio, Santiago de Chile

Heute haben wir nach 17 Tagen und 8.900 km auf der MS Zaandam unseren letzten Hafen San Antonio erreicht. Eigentlich hätte die Ausschiffung in Valparaiso, einer Hafenstadt, die etwa 50 km nördlich in Mitten von Weinbergen liegt, stattfinden sollen. Wir haben jedoch schon vor einem Monat die Mitteilung erhalten, dass der Hafen gewechselt hatte. Aber auch San Antonio ist schön und ist etwa gleich weit entfernt von der Hauptstadt Santiago wie Valparaiso – nämlich etwa 110 km. Unsere Koffer, die wir schon am Vorabend losgeworden waren, sollten wir eigentlich heute am Pier wiederentdecken. Wir haben für den heutigen Tag noch einen Ausflug in die Hauptstadt Chiles gebucht, mit anschließendem Flughafentransfer. Der Bus stand da und unser Ausflug konnte beginnen. Noch ein letzter Blick auf das Schiff, das uns zur fahrenden Heimat geworden war und es ging wieder los. Allerdings nicht mehr im gemächlichen Tempos des Schiffes, sondern in schneller Busfahrt.

San Antonio ist ein sehr wichtiger Hafen für Chile. Über den Hafen werden große Mengen Kupfer und Schwefelsäure aus der Mine El Teniente verschifft. Der Hafen besteht aus vier großen Terminals. San Antonio ist auch für die argentinische Großstadt Mendoza ein wichtiger Umschlaghafen, da die Stadt mit exzellenten Straßen und Eisenbahnverbindungen mit dem Inland verbunden ist. Hauptattraktion ist sicherlich die Grúa 82 . Er ist ein historischer dampfbetriebener Großkran im Hafen, der zwischen 1910 und 1915 von Franzosen aufgebaut wurde. Er ist heute ein nationales Monument.

San Antonio gehört zu der Region Valparaiso. Die Stadt wird von etwa 85 650 Menschen bewohnt. Sie liegt an der Küste des Pazifischen Ozeans und besitzt einen großen bedeutenden Hafen; 1810, im Zuge des chilenischen Unabhängigkeitskrieges, wurde er als „Puerto Mayor“ („wichtiger Hafen“) bezeichnet. Heute ist er einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, außerdem wichtigster Wirtschaftsfaktor, da er dem Export von Kupfer und der Fischerei dient. Die Region wird ab und zu von Erdbeben heimgesucht – 1985 beispielsweise wurde die Stadt zu 80% von einem verheerenden Erdbeben zerstört. Für Touristen ist das Gebiet aufgrund seines milden maritimen Klimas mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 14 Grad und der schönen Sandstrände interessant. Die Stadt liegt in hügeligem Gebiet und nördlich des Flusses „Rio Maipo“, der dort in den Pazifik mündet.

Die Hauptstadt von Chile, Sanitiago liegt etwa 110 km landeinwärts und hat mit den umliegenden Vororten über 8 Millionen Einwohner. Damit leben etwa 44 Prozent aller Chilenen in der Hauptstadt oder in ihrer direkten Umgebung.

Santiago liegt in einem Talkessel am Fluss Río Mapocho der nordöstlich von Santiago in den Anden entspringt. Nach rund 50 Kilometer fließt der Fluss durch die Hauptstadt Chiles. Innerhalb Santiagos nimmt die Wasserqualität stark ab. Über Peñaflor fließt der Fluss nach El Monte, wo er dann in den Río Maipo mündet. Die Ebene der Hauptstadtregion ist von Weizen-, Wein- und Obstkulturen überzogen. Die Kessellage in Verbindung mit Auto- und Industrieabgasen führt im Winter häufig zu Smog, der oft so dicht ist, dass von den westlichen Stadtteilen aus die Bergkette nicht mehr zu erkennen ist, die direkt an das Stadtgebiet grenzt.

Zwischen dem 27. und 33. Breitengrad, was ungefähr der Höhe Santiagos entspricht, befindet sich die Hochkordillere, deren Gipfel bis zu 5.000 Meter hoch liegen. Auf der argentinischen Seite, etwa 100 Kilometer nordöstlich der chilenischen Hauptstadt, erreichen die Anden hier zwischen 32. und 33. Breitengrad mit dem Aconcagua ihre höchste Erhebung. Charakteristisch für die Großregion ist der starke Vulkanismus. Noch heute sind zahlreiche tätige Vulkane vorhanden. Der Aconcagua, mit 6962 Meter Höhe der höchste Gipfel der Anden, ist allerdings kein Vulkan, obwohl er ebenso wie der Mount Everest aufgrund der häufigen Wolkenfahnen an seinem Gipfel lange für einen solchen gehalten wurde.

In der Hauptstadtregion herrscht ein dem Mittelmeerraum vergleichbares Klima. Es wird stark durch den Humboldt-Meeresstrom entlang der Küste des Landes beeinflusst. Dieser fließt von Süden nach Norden und transportiert kaltes Meereswasser aus der Antarktis. Während zum Vergleich Nordeuropa vom warmen Golfstrom profitiert, liegen die Wassertemperaturen in Chile bei analogem Breitengrad (Nord-/Südkoordinate) deutlich niedriger. Eine Besonderheit des Klimas ist der El-Niño-Effekt, auch Südliche Oszillation genannt. Dieses Klimaphänomen ist in der Hauptstadtregion etwa alle sieben Jahre wirksam und führt hier zu vermehrten Niederschlägen im Vergleich zu Normaljahren.

Santiago wurde dann am 12. Februar 1541 von Pedro de Valdivia unter dem Namen „Santiago del Nuevo Extremo“ gegründet. Der Name sollte an die spanische Wallfahrtsstadt Santiago de Compostela erinnern. Der Grundriss der neuen Stadt bestand aus geradlinigen Straßen von 12 Varas (14,35 m) Breite, die in gleichmäßigen Abständen von 138 Varas (165,08 m) oder rechtwinklig zueinander angeordnet waren. Mit neun Straßen in Ost-West-Richtung und 15 in Nord-Süd-Richtung wurden 126 Blöcke gebildet, die sogenannten „Manzanas“ oder, wenn quadratisch zugeschnitten, auch „Cuadras“ genannt.

Die ersten Gebäude Santiagos wurden mit Hilfe von Picunche-Indianern errichtet. Ein weiter südlich verlaufender Arm des Río Mapocho wurde später trockengelegt und zur Hauptstraße Alameda umgewandelt (heute heißt sie: Avenida Libertador Bernardo O’Higgins). Der Begriff Alameda stammt von álamo, einer in Zentralchile verbreiteten Pappel, also vergleichsweise einer Allee. 1778 wurde die erste Brücke über den Río Mapocho gebaut, die Brücke Puente Cal y Canto, diese verband den außenliegenden Stadtteil La Chimba mit dem Zentrum.

Während der sogenannten Ära der Autoritären Republik (ab 1830), die bis zum Bürgerkrieg 1891 dauerte, wurde das Schulsystem eingeführt und das Kulturleben erfuhr eine Blüte: 1843 erfolgte in Santiago die Gründung der Universidad de Chile und 1888 der Pontificia Universidad Católica. In den 1930er Jahren begann die Umwandlung der Stadt in eine moderne, industrialisierte Metropole. Rund um den Präsidentenpalast (La Moneda) entstand das Verwaltungsviertel Barrio Cívico mit vielen Ministerien und anderen öffentlichen Einrichtungen. Nach dem Wahlsieg von Salvador Allende wurden ab 1970 die Löhne der Arbeiter und Angestellten um 35 bis 60 Prozent erhöht. Die Preise für die Miete und wichtige Grundbedarfsmittel wurden eingefroren. Schulbildung und Gesundheitsversorgung erfolgten kostenfrei. Jedes Kind bekam Schuhe sowie täglich einen Liter Gratismilch.

Am 11. September 1973 putschte das Militär unter Augusto Pinochet und blockierte die Verkehrswege und Kommunikation von Santiago nach Viña del Mar und Valparaíso. Mit Kampfflugzeugen der Luftwaffe bombardierten sie in den frühen Morgenstunden den Präsidentenpalast „La Moneda“. Gegen 14:00 Uhr begann die Armee mit der Erstürmung des Palastes. Nach kurzem Gefecht ordnete Allende die Kapitulation an, nur er selbst blieb im „Saal der Unabhängigkeit“ zurück und nahm sich dort das Leben. Der Putsch in Chile unter General Augusto Pinochet leitete eine 17-jährige Diktatur und radikale marktorientierte Wirtschaftsreformen ein. Nach den bürgerkriegsähnlichen, von unglaublicher und massenhafter Gewalt seitens der Militärs geprägten Wochen nach dem Putsch mit Tausenden Toten ging das Regime in den nächsten Jahren dazu über, die politische Opposition auszuschalten. Hunderte Menschen wurden entführt, gefoltert oder „auf der Flucht erschossen“.

Nach der wirtschaftlichen Stabilisierung ab 1983 und dem folgenden Aufschwung begannen auch erste Schritte der Liberalisierung. Die Wirtschaftspolitik wurde pragmatischer und die Repression weniger stark. 1993 kam der ehemalige DDR-Staatsratsvorsitzende Erich Honecker nach Santiago, wo seine Tochter lebte, nachdem der Prozess gegen ihn wegen seines Gesundheitszustands eingestellt wurde. Er starb am 29. Mai 1994 in der chilenischen Hauptstadt.

Trotz der langen Geschichte befinden sich nur wenige historische Bauten aus der spanischen Kolonialzeit in der Stadt, da Santiago– wie der Rest des Landes– regelmäßig von Erdbeben heimgesucht wurde. Zu den Gebäuden aus dieser Zeit zählen unter anderem die Casa Colorada (1769), die Iglesia San Francisco (1586) und die Posada del Corregidor (1750).

Nach einem geschichtlichen Überblick über das Werden Chiles und ihrer Hauptstadt erreichten wir Santiago. Wir enterten die Stadt von südlicher Richtung und gelangten durch die Innenstadt, vorbei an der gepflegten Pferderennbahn im älteren Wohngebiet der Stadt. Weiter ging es den Parque O'Higgins und den Cousiño-Palast entlang, der zwischen 1870 und 1878 für die wohlhabende Cousiño-Familie gebaut wurde. Besonders prächtig ist die Plaza de Armas, der Hauptplatz der Stadt. Am klassizistischen Präsidentenpalast kann man noch die Einschüsse vom Putsch aus dem Jahre 1981 sehen. Ein weiteres sehenswertes Haus am Platz ist die pastellfarbene Hauptpost. Von hier aus fuhren wir die berühmte farbenprächtige Hauptstraße von Alameda-Santiago entlang und überquerten den Fluss Mapocho, um das böhmische Bellavista-Viertel zu besuchen.

Im Zentrum Santiagos steht der Torre Entel, ein 127,4 Meter hoher Fernsehturm mit Aussichtsplattform. Der Turm wurde 1974 fertiggestellt. Vom Hügel San Cristóbal hatten wir eine wunderbare Panoramaaussicht auf Santiago und die Anden. Der Hügel kann unter anderem per Seilbahn oder Standseilbahn erklommen werden und bietet neben einer Kirche, einem Amphitheater und dem Zoo Santiagos auch noch eine 22m hohe Marienstatue – ein Wahrzeichen der Stadt.Mitten im 600.000 Quadratmeter großen Costanera Center ist das mit 300 Metern höchste Gebäude Südamerikas, der Gran Torre Costanera.

Mittagessen wurde uns in einem typischen, lokalen Restaurant serviert.

Zum Abschluss hielten wir am Kunsthandwerksmarkt Los Dominicos, der sich im Las Condes-Viertel befindet und wie ein kleines Dorf mit vielen Kunsthandwerksgeschäften angeordnet ist. Dort gab es Kunsthandwerkstücke aus Kupfer, Wolle, Keramik, Lapislazuli und anderen heimischen Materialien. Der kurze Spaziergang tat gut, denn den nächsten Tag würden wir im Flugzeug verbringen.

Am späten Nachmittag brachte uns der Bus zum Santiago Airport . Von dort aus riefen wir im nahegelegenen Hotel an. Wir wurden dann vom Hotelbus abgeholt und in die Unterkunft gebracht. Ich freute mich schon auf ein Bad im hauseigenen Pool. Den Abend ließen wir bei einem Glas Wein ausklingen.

Posted by fegoeskaphorn 16:44 Archived in Chile

Tag 20

Seetag Alles im Koffer

sunny 14 °C

Beim Aufstehen war es eher regnerisch. Aber es gibt sowieso kein besseres Wetter zum Kofferpacken und Abschiednehmen als Schlechtwetter. Während des Frühstücks hatte sich der Kapitän mit der Nachricht gemeldet, dass er in der Nacht die Meeresenge zwischen dem Festland und der vorgelagerten Insel Chiloe gut passiert hat. Hierhin kehren die Geister der Ureinwohner nach ihrem Tode zurück. Es gibt auch viele Schiffswracks in dieser Gegend.

Unsere Koffer wurden immer voller und das Wetter immer schöner. Bei Sonnenschein und blauem Meer konnten wir immer einen Blick auf die Küste werfen. Als wir schon bereit waren, unsere Kabine zu verlassen, tauchten zwei Wale vor unserem Fenster auf – so als wollten sie sich von uns verabschieden. Einige hatten wir auf unserer Reise gesehen, zwar immer nur kurz auftauchen und äußerst schlecht bildlich festzuhalten. Aber die Begegnungen mit ihnen waren besondere Augenblicke, die wir in unserem Herzen festhalten werden.

Auf jedem Deck konnten man dann die bis jetzt an der Rezeption verwahrten Reisepässe abholen. An der Rezeption konnte man sich eine vorläufige Rechnung drucken lassen, um die an Bord getätigten Ausgaben zu kontrollieren. Für die Bezahlung mussten wir nicht anstehen, denn der Betrag würde von unserer angegebenen Kreditkarte eingehoben werden.

Dann machten wir uns auf den Weg in unseren Ausguck, in der Hoffnung von dort aus weitere zu sichten. Doch das sollte unsere letzte Sichtung sein. Mittag nahmen wir uns etwas vom abwechslungsreichen Salatbuffet. Am Abend würde sicher wieder etwas Köstliches aufgetischt werden. Die Show wurde heute vorverlegt auf 16:00 Uhr, denn viele der Künstler würden am nächsten Tag das Schiff für einen längeren Urlaub verlassen.
Es wäre wirklich schade gewesen, wenn wir die Show nicht gesehen hätten. Es gab eine phänomenale Tango Show, die beste Show, die am Schiff aufgeführt worden war. Manchmal war das Auge sogar zu langsam, um die vielen, schnellen Tanzschritte zu verfolgen. Schade, dass man keine Aufnahmen davon machen durfte. Die Show war gerade rechtzeitig aus, dass wir uns noch einen Drink im Rahmen der Happy Hour im Crow’s Nest bestellen konnten. Diesen genossen wir auch nach der tollen Show.

Die Köche haben sich beim „Letzten Abendmahl“ wieder ganz schön ins Zeug gelegt. Als Vorspeise nahmen wir Lachstatar.

Lachstatar

Lachstatar

Unser aufmerksamer Kellner servierte uns mit einem indonesischen Lächeln garniert ein butterzartes Roastbeef mit Kartoffelstampf und Gemüse.

Roastbeef

Roastbeef

Leider darf die Nachspeise nicht mehr so präsentiert werden, wie bei den großen Abschiedsessen am Traumschiff. Mittlerweile ist das Anzünden von Sternspritzern verboten. Alle Rauchmelder würden aufheulen. So mussten wir uns mit dem überbackenen Eis aus der Küche begnügen, was allerdings auch ausgezeichnet war.

Überbackene Eisbombe

Überbackene Eisbombe

Nach dem Festmahl mussten wir uns von unseren Tischkellnern und Maria, unserer Getränkefee verabschieden. Ein kleines Extratrinkgeld für die fabelhafte Betreuung war auch noch im Reisebudget drinnen. Auf dem Weg zu unserem Ausguck trafen wir auf Karin und Herbert aus Linz. Da das Wetter so schön war, unterhielten wir uns mit ihnen auf Deck. Es war richtig warm geworden. Wir fuhren ja gegen Norden und da sollten wir spätestens mit Santiago wärmere Gefilde erreichen. Die untergehende Sonne tauchte das Meer in ein wunderschönes Licht. Der Augenblick konnte eigentlich nur durch etwas zum Anstoßen getoppt werden.

Abschiedswhiskey

Abschiedswhiskey

Herbert sagte, dass er noch eine Flasche Whiskey in der Kabine hätte. Die hatte er mit an Bord gebracht (er hatte sich getraut, wir nicht) und keinen gefunden, mit dem er sie hätte leeren können. Er kehrte bald wieder mit Gläsern, Eis und Whiskey zurück. Wenn wir das gewusst hätten, dann hätten wir uns schon viel früher „auf a Packerl zuamhaut“. Unser Umtrunk wurde nur davon unterbrochen, dass wir den schönen Sonnenuntergang immer wieder bildlich festhalten mussten. Es war wirklich eine Szene, wie aus einem kitschigen Film.

Sonnenuntergang im Pazifik

Sonnenuntergang im Pazifik

Sonnenuntergang im Pazifik

Sonnenuntergang im Pazifik

Als wir in unsere Kabine zurückkehrten, verstauten wir noch unsere Kleidung im Koffer, um ihn pünktlich vor Mitternacht vor die Kabinentür zu stellen. Alles andere musste morgen im Rucksack Platz finden. Die Nacht würde etwas kürzer werden, denn wir würden schon um 5:30 Uhr aufstehen müssen, denn um 8:00 Uhr fand die Abfahrt zur Stadtbesichtigung in Santiago statt.
Wir freuen uns schon auf Euch alle zu Hause und ich bin schon sooooooooooooooooooooo neugierig auf unseren neuen Nachbarn zu Hause!

Posted by fegoeskaphorn 16:44 Archived in Chile

Tag 19

Frühling in Puerto Montt

overcast 12 °C

Wir dürfen eine ganz neue Erfahrung machen auf unserer Reise Richtung Norden. Nach den üblichen morgendlichen Arbeiten, die man zu erledigen hat, machten wir natürlich unsere Runde am Promenaden Deck, wo Teile schon geschlossen waren, um die Tenderboote zu Wasser zu lassen. Mitten in der Stadt schien es eine Sprungschanze zu geben. Es stellte sich als wir näher kamen jedoch heraus, dass es ein Gebäude war. Ob diese Ansicht wohl Absicht des Architekten war? Hinter der Stadt gab auf der einen Seite sanfte Hügel. Auf diesen lagen grüne Wiesen. Der Anblick hatte Seltenheitswert. Auf der anderen Seite ragten steile Hänge auf. Diese wurden von einer Autobahn auf hohen Pfeilern überwunden. Auch dies hatten wir schon längere Zeit nicht gesehen. Die Straßen waren ja zum Teil sogar Schotterpisten. Am seltsamsten kam es mir auf vor, einen morgendlichen Stau bei der Einfahrt in die Stadt zu sehen. Wir mussten leider feststellen, dass uns die Nachteile der Zivilisation eingeholt hatten.

Autobahnbrücke in Puerto Montt

Autobahnbrücke in Puerto Montt

Die Hafenstadt Puerto Montt im Süden Chiles hat immerhin 250.000 Einwohner und liegt etwa 1100 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago. 30 Kilometer östlich der Stadt liegt der Vulkan Calbuco mit 2003 Metern Höhe. Er ist einer der aktivsten Vulkane in Chile, die letzte Eruption fand 2015 statt. Westlich von Puerto Montt liegt der archäologische Fundort Monte Verde, der als eine der ältesten menschlichen Siedlungsspuren auf dem amerikanischen Kontinent gilt. Bereits vor 12.000–14.000 Jahren lebten Jäger und Sammler in der Region.

Der Kapitän konnte während der Nacht etwas von unserer Verspätung aufholen und wir legten etwa nur eine Viertelstunde später als gedacht an. Auch hier hatten wir einen Ausflug gebucht, mit dem Unterschied, dass dieser in deutscher Sprache stattfinden würde. Zwar würden wir alles verstehen, doch hatte es den Nachteil, dass alle anderen Ausflugsteilnehmer vor uns von Bord gehen durften. Wir waren die letzte Gruppe und wir verließen das Schiff erst gegen 09:20 Uhr. Wir hatten uns für diesen Tag mit einem Pärchen aus Linz zusammengetan und wir vier waren die letzten für das Tenderboot, dafür aber die ersten unserer Gruppe im Bus.

Ausfahren der Tenderboote Puerto Montt

Ausfahren der Tenderboote Puerto Montt

Es ging über eine Treppe mit zwölf Stufen zum Tenderboot, ins Boot und dann etwa 10 Minuten bis zum Pier im Hafen. Dort mussten wir über eine relativ steile Gangway nach oben und durch ein großes Zelt zur Einwanderungsbehörde. Alle Gepäcksstücke werden dort genauestens untersucht. Man darf keine Lebensmittel nach Chile einführen. Wer also von Bord einen Apfel oder eine Banane mitnimmt, kann sogar eine Strafe erhalten. Dies würde das Stück zum teuersten Obst machen, das man je gekauft hätte. Vor dem Zelt wartete eine ganze Reihe von Bussen. Es hatte aber gerade zu schütten begonnen. Aber wir sind ja nicht aus Zucker –Kapuze auf und im Laufschritt zum Bus. Dort empfingen uns Reiseleiterin Katja und Busfahrer Manuel, die mit uns einen Ausflug in die Seen- und Vulkanregion machen würden.

Katja sagte, dass die Stadt nur wenige historische Sehenswürdigkeiten haben würde. Am 12. Februar 1853 wurde von Vicente Pérez Rosales die Siedlung Melipulli gegründet, was in der Sprache der Mapuche etwa soviel wie Vier Hügel bedeutet. Aufgrund der von Präsident Manuel Montt und seinem Berater Bernhard Philippi ab dem europäischen Revolutionsjahr 1848 geförderten Einwanderung aus Deutschland, die zur territorialen Integration der Seenregion in den chilenischen Staat beitrug, wurden deutsche Kolonisten angesiedelt. Heute hat die Stadt, deren Grundriss in der für koloniale Gründungen typischen schachbrettartigen Form angelegt wurde, sodass geradlinige Straßen von 20 m Breite quadratische Blöcke mit 50 m Seitenlänge umschlossen, eigentlich nur den Zweck als funktionelle Hauptstadt der Region.

Blick auf die MS Zaandam

Blick auf die MS Zaandam

Wir durchquerten das Stadtzentrum von Puerto Montt mit seinem typischen Hauptplatz und der Kathedrale, die das älteste Bauwerk der Stadt ist. Die Kirche, die aus heimischen Alerce (Patagonische Zypresse) Holz gebaut ist, ist einem griechischen Tempel ähnlich, der Kuppel und Kirchturm hat, die mit chilenischem Kupfer gedeckt sind. Das Wachstum der Stadt wurde gefördert durch den Bau der Eisenbahn 1913. In den 80iger Jahren wurde die Strecke allerdings aufgelöst. Hauptreiseform in Chile ist der Busverkehr. Allerdings braucht man 14 Stunden bis Santiago. Am 22. Mai 1960 wurde die Stadt von einem schweren Erdbeben stark zerstört und danach ohne den historischen Gebäuden wieder aufgebaut.

Auf der Fahrt aus der Stadt raus hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt, die Insel Tenglo und den Tenglo Kanal. Diese Stadt war die erste, die nicht so bunt war, wie die anderen. Die Häuser waren hauptsächlich rot verkleidet und sie hatten schwarze Dächer. Wir verließen die Stadt und fuhren in das circa 19 Kilometer entfernte Puerto Varas, auch Stadt der Rosen genannt. Hier war es die Landschaft, die bunt war. Um Abgrenzungen zwischen den Feldern herzustellen wurde auch hier der Ginster eingeführt und auch hier überwuchert er wie in Neuseeland alles. Zwischen den Ginsterstauden sieht man noch die bis zu drei Meter Durchmesser große Baumstöcke des heimischen Alerce Baumes. Dieser einheimische Baum wurde von den Siedlern gerodet, um Ackerland zu gewinnen. Die Stämme wurden für den Schiffsbau und den Hausbau benötigt und auch für Heizzwecke verwendet. Heute steht der Baum unter Naturschutz. Sie ist als eine von nur zwei Baumarten im Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens gelistet. Die Patagonische Zypresse ist ein immergrüner Baum. An ihren Heimatstandorten wächst die Patagonische Zypresse als mächtiger Baum und kann Wuchshöhen von etwa 45 bis 50 m sowie Stammdurchmesser 3 bis zu 5 m erreichen. Sie kann ein sehr hohes Lebensalter erreichen. Die älteste Patagonische Zypresse konnte auf ein Lebensalter von 3600 Jahren datiert werden.

Blick auf Puerto Montt

Blick auf Puerto Montt

Dieses Gebiet lebt traditionell von der Lachszucht und alles, was damit zusammenhängt. Große Einnahmequelle ist die Herstellung von Eiswürfeln, um den Fang frischzuhalten. Liebliche Hügel mit Wiesen auf denen Kühe, Schafe und Pferde grasten, begleiteten uns nach Puerto Varas, das malerisch oberhalb des Lago Llanquihue, dem zweitgrößten See Chiles, liegt. In seinem klaren Wasser spiegeln sich die schneebedeckten Vulkane Osorno und Calbucoe, wenn das Wetter schön ist. Leider war dies die einzige Stelle unserer Reise, an dem der Wettergott uns verlassen hatte. Der starke Nebel wollte nicht aufziehen, damit wir den aktivsten Vulkan in ganz Chile aus nächster Nähe beobachten konnten. Ein wahrlich prickelndes Erlebnis, wenn man bedenkt, dass der letzte Ausbruch erst 2015 stattfand. Zugegeben nicht eine wirkliche Gefahr, aber der Gedanke lässt sich so leicht nicht vertreiben, wenn man ihn in seiner vollen Größe vor sich sieht.

Versteckte Vulkan Osorno

Versteckte Vulkan Osorno

Die Küstenstraße führt zum Marktplatz von Puerto Varas mit seinen Parkanlagen und dem historischen Denkmal. Schon bevor wir die Stadt erreicht hatten, hatten wir ein Schild gesehen, auf dem „Vollkornbrot“ stand. Die Stadt war von Deutschen Siedlern gegründet worden. Man sagt, dass Traditionen wie Oktoberfest noch immer aufrechterhalten werden. Leider wird die Sprache in der vierten Generation nicht mehr gesprochen, obwohl es Schulen gibt, in denen zumindest sechs Stunden pro Woche Deutsch unterrichtet wird. Puerto Varas gilt als das Velden Chiles. Dies wirkt sich auch auf die Grundstückspreise enorm aus.

Deutsch in Puerto Varas

Deutsch in Puerto Varas

Häuserfronten sind zum Teil mit Schindeln aus Alerce Holz verkleidet. Es gibt Balkone mit Blumen und kleine Hausgärten, in denen jetzt der Frühling Einzug gehalten hat. Camelien in zarten Rottönen säumten weiße Zäune ebenso wie Schwertlilien in allen Farben. Rhododendren und Pfingstrosen standen in voller Blüte. Das zarte Grün der Birken, die gerade ausgetrieben hatten, tat dem Auge gut. Nicht umsonst hat die Stadt den Titel „Stadt der Rosen“ verliehen bekommen. Die Gehsteige werden von Rosenstauden und –bäumchen gesäumt. Vereinzelt hatten sich die ersten Knospen bereits geöffnet und man konnte erahnen, welche Pracht es hier in Kürze geben würde. Das Gebiet ist besonders bei Chilenen als Urlaubsparadies beliebt. Sie genießen den Sommer am See und die europäische Umgebung und vor allem das gute Essen. Es gibt hier einen Deutschen Klub mit Restaurant, mehrere kleine Brauereien und eine deutsche Feuerwehr.

Hauptplatz in Blüte Puerto Varas

Hauptplatz in Blüte Puerto Varas

Ein bisschen Zeit blieb noch, um über den Handwerksmarkt zu schlendern. Sehr bunt waren die Jacken aus Alpakawolle. Schmuck wird aus Silber und vor allem aus Kupfer hergestellt. Chile besitzt Minen und Kupfer ist neben Lachse einer der Hauptexportgüter. Vor dem Casino trafen wir uns bei Regen wieder. Leider wich der Nebel vor den beiden Vulkanen nicht während unseres Aufenthalts und so fuhren wir unverrichteter Dinge weiter nach Frutillar.

Wir fuhren 29 Kilometer Richtung Norden auf der neulich errichteten Autobahn, die durch landwirtschaftliches Gebiet führt. Immer wieder sah man in den Gärten neben blühenden Apfelbäumen Araukarien, John’s Lieblingsbaum. Hier können sie im Freien wachsen. Fossile Funde verwandter Arten der heutigen Araukarien datieren bis zu einem Alter von 90 Millionen Jahren, womit die Familie der Araukariengewächse eine der ältesten Baumfamilien der Welt ist. Sie erreichen ein hohes Alter, so dass es 1.300 bis 2.000 Jahre alte Exemplare gab. Als Nutzholz wurden meist etwa 500 Jahre alte Bäume verwendet. In voller Blüte stand auch der Notro, der rote Feuerbusch, der die Nationalblume Chiles ist. Und ihr müsst Euch vorstellen, welchen Kontrast das gibt – der rotblühende Feuerbusch, der die Felder gelben Ginsters überragt. Die Staatsstraße Nr. 5 bildet hier auf chilenischer Seite das Ende der Panamericana. Ein Stückchen ginge es noch weiter. Mit der Fähre kann man auf die Insel Chiloe und dort auf einer Schotterpiste zum Ende der Welt.

Araukarie

Araukarie

Getreidefelder gibt es keine, aber die Kartoffel (Desiree und Romana sind hier heimisch) wächst hier gut. Die ersten grünen Blätter waren schon ausgetrieben. Die Spargelfelder waren mit Folie zugedeckt. Die Einwanderer haben Himbeeren mitgebracht. Brombeeren und Cranberries werden gezüchtet. Dann tauchten schon die Häuser von Frutillar auf. Frutillar bedeutet so viel wie Erdbeerfeld und tatsächlich gab es hier früher viele Erdbeeren. Sie waren jedoch klein und sehr schmackhaft und konnten so nicht so gut verkauft werden. Die Stadt teilt sich in Alto – die obere Stadt, wo die modernen Häuser sind und in Basso – die untere, alte Stadt. Hier gibt es das Deutsche Museum, das sich um eine Mühle gruppiert. Die Gärten sind wunderschön und wir waren sehr erstaunt so groß Kala Beete zu sehen.

Kala im Deutschen Museum

Kala im Deutschen Museum

Frutillar liegt am Westufer des Lago Llanquihue, der mit rund 860 km² der zweitgrößte See Chiles ist. Sie wird auch die Stadt der Musik genannt. Hier finden jedes Jahr im Frühling Musikwochen statt. In der in den See hineingebauten Kunsthalle geben sich berühmte Musiker die Klinke in die Hand. Da der Himmel zugezogen war, konnte man nicht sehen, wie sich der 2.652 m hohe Vulkan Osorno im See spiegelt. Leider musste ich mich mit einer Postkarte zufrieden geben. Vielleicht ist das auch ein Wink mit dem Zaunpfahl, nicht eine Kopie zu besichtigen, sondern das Original in Japan anzusehen?

Spiegelung des Osornos im Llanquihue See

Spiegelung des Osornos im Llanquihue See

Beim Spaziergang durch den Ort hätte man fast meinen können, in einem bayrischen Dorf gelandet zu sein. Die Geschäfte trugen deutsche Namen und waren dekoriert mit Trachtenpärchen in Dirndl und Lederhosen sowie mit Kuckucksuhren, Edelweiß und Enzian. Es gab Handwebereien, Läden mit gestrickten Sachen, Bäckereien mit Schwarzbrot und typische Wiener Cafe’s mit üppigen Kuchen- und Tortenstücken. Nach dem Besuch im Deutschen Museum hatten wir noch Zeit ein bisschen durch die Geschäfte zu gehen. Natürlich haben wir auch wieder Dinge gefunden, die uns gefallen haben.

Um 14:05 Uhr trafen wir uns wieder alle beim Museum. Für den Rückweg nach Puerto Montt nahmen wir die neueröffnete Autobahn. Katja hatte sich ein Teil ihres Wissens über ihre neue Heimat für die Rückfahrt aufgespart. Besonders interessant fand ich, dass es gerade in diesem Gebiet einige Schulen gibt, in denen in den Hauptgegenständen sechs Wochenstunden in Deutsch unterrichtet wird. Es musste festgestellt werden, dass die vierte Generation die Sprache nicht mehr spricht, sehr wohl aber die deutschen Traditionen Aufrecht erhalten werden. Besonders beliebt ist das alljährlich stattfindende Oktoberfest.

Die Hauptattraktionen in Puerto Montt sind der Hafen und das Hafengebiet Angelmo. Als Station und Ausgangspunkt für viele Kreuzfahrten kann man hier die Luxusliner hautnah bestaunen. Für Liebhaber von Kunst und Kultur ist der kunsthandwerkliche Markt, der 400 Meter vom Pier entfernt ist, bestens geeignet. Ein Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Fang des Tages wurde gerade verarbeitet und es war toll, den Fischern beim Ausnehmen und Schuppen der Fische zu beobachten. Die Abfälle wurden ins Meer geworfen und die alten Walrosse hatte ihre Freude damit.

Im Fischerhafen von Puerto Montt

Im Fischerhafen von Puerto Montt

Es war lustig ihnen zuzusehen, wie sie miteinander spielten. Lautes Grollen ertönte, als sich ein Hund unter ihnen mischte. Ich weiß nicht, ob der ihre Sprache lernen wollte, denn sein Jaulen glich sich ihrem Grollen an. Desto lauter er wurde, desto mehr wurde er von den alten Herren vertrieben. Wir begaben uns wieder in den Fischmarkt. Hier waren die verschiedensten Meerestiere in kleine Schachteln verpackt ausgestellt – gerade wo wie bei uns zu Hause die Kekse am Weihnachtsmarkt. Eigentlich wollten wir mit dem Ehepaar aus Linz noch auf ein Bier gehen. Aber es hatte leicht zu regnen begonnen. So machten wir uns auf den Rückweg zum Hafen. Natürlich konnten wir nicht widderstehen, noch bei einigen der Stände der Kunsthandwerker einzukehren und von ihren Erzeugnissen zu kaufen. Hoffentlich haben wir nicht zu viel Übergepäck.

Meerestiere Allerlei am Fischmarkt von Puerto Montt

Meerestiere Allerlei am Fischmarkt von Puerto Montt

Wieder mussten wir mit dem Tenderboot zur Zaandam zurück. Durch die heranziehende Schlechtwetterfront war das Meer etwas bewegt. Wir gingen schnell in die Kabine, zogen uns um und erreichten gerade noch rechtzeitig Crow’s Nest, um bei der beginnenden Happy Hour zwei Pisco Saur zu bestellen. Margret hatte noch gar keine Gelegenheit, das chilenisch-peruanische Nationalgetränk auszuprobieren.

Pisco Sauer

Pisco Sauer

Um 17:30 Uhr mussten wieder alle Passagiere zurück an Bord sein. Während des Abendessens liefen wir aus. Laut Kapitän würden wir gegen 21:30 Uhr die schmälste Stelle zwischen Festland und der Insel Chiloe erreichen. Die Stelle ist sehr sagenumwoben und unser Kapitän war froh, als der danach wieder das offene Meer erreichte. Es lag wieder ein Seetag vor uns und dann würden wir San Antonio erreicht haben.

Posted by fegoeskaphorn 16:43 Archived in Chile

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